16. Oktober 2014

Projekt zur Kompetenzentwicklung


Bereits seit März 2013 wurde durch eine Sozialarbeiterin der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. das Projekt „Kompetenzentwicklung von Schülerinnen und Schülern“ an der Schule zur Lernförderung „Nikolaus Kopernikus“ in Hoyerswerda durchgeführt. Der Kern der Arbeit besteht darin, alltägliche Probleme der Schüler_innen zu thematisieren und gemeinsam Bewältigungsstrategien zu entwickeln. Schlüsselkompetenzen, wie z.B. Konfliktfähigkeit, Selbstständigkeit, Selbstvertrauen, Teamfähigkeit oder Leistungsbereitschaft, sollen erlernt oder  verbessert werden um einen bestmöglichen Schulerfolg zu erlangen und um den Einstieg ins Arbeitsleben zu erleichtern. Grundlegend ist natürlich eine positive Bestärkung und Berücksichtigung der Individualität zur Steigerung von Lernerfolgen der Schülerinnen und Schüler. Eine Verknüpfung und ein aktiver Austausch mit dem jeweiligen sozialen Umfeld (Freizeit, Lehrer_innen, Eltern, Freunde,…) ist dabei selbstverständlich!

Nachdem alle Teilnehmer_innen feststanden wurden Eltern-, Lehrer-, und Schülergespräche durchgeführt und über das Projekt und die Zusammenarbeit genauer informiert. Als Arbeitsgrundlage entstand an den Oberschulen in Zusammenarbeit mit den Schüler_innen ein individueller Förderplan. Die Arbeitsschwerpunkte an der Schule zur Lernförderung liegen in der Stärkung des Selbstvertrauens und an einer Förderung der Konzentrationsfähigkeit.  Dazu kann, neben zahlreichen anderen Methoden, auch eine Unterstützung im Unterricht erfolgen. Weitere Aufgaben sind die aktive Zusammenarbeit mit den Eltern, Deeskalationen und das Arbeiten an einem angemessenen Verhalten im Unterricht und in der Pause.

Das Vorhaben, welches aus dem Europäischen Sozialfond und der Sächsischen Aufbaubank gefördert wird, war bis zum 31.07.2014 befristet und wird zunächst unter "Soziale Schule - sozialpädagogische Begleitung zur Kompetenzentwicklung für Schüler" im Aufgabenbereich der Kompetenzentwicklung ergänzt bzw. erweitert. Da dieses Projekt zudem an weiteren Schulen im Landkreis Bautzen durchgeführt wird, wurde eine Koordinierungsstelle im Landratsamt Bautzen eingerichtet.


 

16. Oktober 2014

10. Ausbildungsmesse in Hoyerswerda


Am 26. September 2014 fand im Saal der Ostsächsischen Sparkasse Dresden in Hoyerswerda die zehnte Ausbildungsmesse statt. Unter dem Motto „Welcher Beruf darf es sein?“ waren die Schülerinnen und Schüler sowie Eltern herzlich eingeladen. Umfangreiche Informationsmöglichkeiten, das Knüpfen neuer Kontakte oder der einfache Austausch mit zahlreichen Vertretern unterschiedlichster Berufsfelder stehen im Mittelpunkt der Messe. Hierfür hatten sich 40 Aussteller für ihre Präsentationen im Saal versammelt. Die ca. 850 Besucherinnen und Besucher zeigten deutlich, wie groß das Interesse nach Informationen und konkreten Anpsrechpartnern der jeweiligen Branchen ist. Diese Nachfrage mit einem entsprechenden Angebot zu bedienen und damit den Schülerinnen sowie Schülern und ihren Eltern einen noch intensiveren und vor allem sehr breitgefächerten Zugang zu bieten, kann als großer Erfolg gewertet werden. 

Weitere Informationen oder Nachfragen erhalten sie bei der Schüleragentur zur beruflichen Frühorientierung unter www.sbf-hoyerswerda.de


 

09. Oktober 2014

Interkulturelle Woche 2014 in Hoyerswerda

 

Im Rahmen der bundesweiten Interkulturelle Woche 2014 beteiligten sich innerhalb des Landkreises Bautzen wieder zahlreiche Akteure und UnterstützerInnen innerhalb von Hoyerswerda. Mit insgesamt 16 Aktionen bildete unsere Stadt zudem wieder eine feste Größe im Landkreis.

Bei der stetigen Arbeit für Demokratie, Toleranz und Vielfalt richtet Hoyerswerda traditionell einen festeren Blick auf den Bildungssektor und dies vor dem Hintergrund einer früh anzuwendenden Wertevermittlung. Unter dem Motto «Gemeinsamkeiten finden, Unterschiede feiern» wurde in Hoyerswerda eine Vielfalt an Aktionen geboten, welche sowohl thematisch als auch in Ihrer Ausführung sehr breit gefächert waren. Sie reichten von Vorträgen, Workshops, Diskussionen, interkulturellen Begegnungen, Sport-, Tanz- und Musikveranstaltungen, Festen bis hin zu einem Gottesdienst.

Ein Schwerpunkt lag in der weiteren Stärkung der Willkommenskultur durch den „Tag des Flüchtlings“ am 26. September in der Kernwoche der IKW 2014.

Als besonderen Höhepunkt fand in Hoyerswerda die diesjährige Auftaktveranstaltung am 22.09.2014 im Jugendclubhaus OSSI des Landkreises Bautzen statt. Hierin wurde eine Podiumsdiskussion zum Thema «Asylpolitik» durchgeführt, welche die gesetzlichen Rahmenbedingungen, Erfahrungen und konkreten Arbeitsweisen vor Ort beleuchtete. Podiumsgäste waren u.a. der Sächsische Ausländerbeauftragte Martin Gillo, der Pressesprecher des Sächsischen Innenministeriums Martin Strunden, Vertreter des Landkreises sowie des Sächsischen Flüchtlingsrates und der ehrenamtlichen Bündnisse aus Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz.

Zunächst war in Hoyerswerda die Ausstellung "Ein:Ausgeschlossen, Perspektiven geflüchteter Menschen auf die Warteschleife Asyl" zu sehen. Diese zeigte "[...] Menschen in Dresden und Umgebung, die in Asylsuchendenheimen leben müssen. Die Ausstellung gibt den Lebensgeschichten Asylsuchender in dem Moment ihres Stillstandes eine Bühne und lässt sie Gehör finden. Sie lädt ein, die eigene Sicht zu wechseln, geflüchteten Menschen zu begegnen und ihre Perspektive kennenzulernen. Dabei stellt die Ausstellung folgende Frage: Wie gestalten Menschen ihr Leben, die aus ihrem Land fliehen mussten und erwarteten, in Deutschland als Mensch behandelt zu werden, die schließlich jedoch ausgegrenzt und unter oftmals demütigenden Bedingungen leben müssen?"

Speziell am 26. September gab es im Asylbewerberheim ein „Interkulturelles Lichterfest“. Die Initiative Stadtwunder, das Bündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz" und der Betreiber des Asylbewerberheimes mit dem Landkreis Bautzen veranstalteten unter dem Motto "Licht und Hoffnung" im Heim und im direkten Umfeld ein Lichter- und Erntedankfest. Die Gemeinschaftsräume waren festlich geschmückt, es wurde gemeinsam gebastelt und ein multikultureller Eintopf gekocht. Viele kleine Überraschungen, ein Vortrag zu internationalen Erntedankbräuchen und ein Lampionumzug rundeten die Veranstaltung ab. 

Auch die Veranstaltungen u.a. des NATZ  e.V. oder der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda sowie des CVJM Hoyerswerda und des Christlichen Gymnasiums Johanneum freuten sich darauf Familien und Kinder, auch aus dem Asylbewerberheim, begrüßen zu können.

Dennoch ist und bleibt die Durchführung der Interkulturellen Woche sowie die Möglichkeit zum Besuch vieler unterschiedlicher Veranstaltungen eine stetige Aufgabe und große Herausforderung für alle Akteure und Beteiligten. Die Vermittlung und Festigung von Werten wie Toleranz, Vielfalt sowie Demokratie sind schwierige Themen und werden langsam die Interessierten- und Besucherzahlen erweitern. Dabei steht die Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit außer Frage.


 

28. - 29. August 2014

Pädagogische Tage im Jugendclubhaus OSSI

Am 28. und 29. August 2014 fanden im Jugendclubhaus OSSI die Fortbildungen mit den Lehrkollegien der Oberschulen „Am Planetarium“ , „Am Stadtrand“, Lauta und Lohsa sowie den Grundschulen „Am Adler“, „Am Park“, „An der Elster“ und der Lindenschule sowie der Schule zur Lernförderung statt.  Im Mittelpunkt der jeweils  vierstündigen Veranstaltungen standen die Thematiken „Unterrichtsstörungen, Aggression (Gewalt) in der Schule - sind wir Lehrer machtlos?“ und „Lehrer motivieren Schüler … UND WER MOTIVIERT DIE LEHRER?“. Der Referent Werner Gratzer ist in diesem Segment der Weiterbildungen eine bundesweit anerkannter Spitzenkraft. Er ist selbst Schulleiter und lehrt zudem an der Universität Regensburg. Durch die  fachliche Kompetenz und lebendige Gestaltung wurden in den praxisorientierten Referaten durch Herrn Gratzer Fragen nach u.a. Ursachen für eskalierende Gewalt, bewährten Disziplinierungstechniken, aggressionsauslösendem Verhalten von Lehrern oder auch Ursachen sowie Folgen von Belastungen und bspw. Rollen von SchülerInnen, Kollegien sowie Vorgesetzten beantwortet.  Die Resonanz der von der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister organisierten pädagogischen Tage war sehr positiv und festigte damit den Mehrwert dieses etablierten Termins in den Kalendern der Schulen und Kollegien.


 

26. Juni 2014

Zweiter Gemeinsamer Elternabend der 3. Klassen der Grundschulen „An der Elster" und Lindenschule erläuterte mögliche Bildungswege in Hoyerswerda

Unter der Zielsetzung die Schüler_innen und Eltern der beiden Grundschulen über ihre möglichen zukünftigen Bildungswege nach der 4. Klasse zu informieren, stellten sich am 25. Juni 2014 alle Schularten von Hoyerswerda vor. Mit der Oberschule „Am Stadtrand“, der Oberschule „Am Planetarium“, dem Lessing Gymnasium Hoyerswerda, dem Léon-Foucault Gymnasium Hoyerswerda, dem Christlichen Gymnasium Johanneum und des Beruflichen Schulzentrums Konrad Zuse (BSZ) deckt die Große Kreisstadt Hoyerswerda alle weiterführenden Bildungswege ab. Die jeweiligen Schulleiter_innen hatten im Jugendclubhaus „Ossi“ die Möglichkeit sich ca. 60 Schüler_innen und ihren Eltern vorzustellen sowie die jeweiligen Besonderheiten hervorzuheben. Zusätzlich boten die Schulen wieder umfangreiche Informationsstände an, welche von den Teilnehmer_innen aktiv genutzt wurden. Die gelungene Durchführung des zweiten Gemeinsamen Elternabends verdeutlichte die Stabilität der Zusammenarbeit und Vernetzung aber zugleich auch das Interesse der Eltern und Kinder. Dennoch bleiben der Ausbau der Strahlungskraft und vor allem die Vermittlung des hohen Stellenwertes einer solchen Möglichkeit für die Kinder und Eltern eine stetige Herausforderung.

Damit ist der von der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister in Zusammenarbeit mit den Grundschulen Lindenschule und „An der Elster“ sowie den weiterführenden Schulen in Hoyerswerda initiierte zweite Gemeinsame Elternabend der 3. Klassen, in der Etablierung als ein fester Baustein innerhalb der Vermittlung möglicher Bildungswege nach der 4. Klasse weiter vorangeschritten.


22. Mai 2014

Dritter Bildungsbericht der Hoyerswerdaer Bildungslandschaft

Im Rahmen der zehnten Bildungskonferenz am 22. Mai im Beruflichen Schulzentrum Konrad Zuse wurde der Bildungsbericht 2013 präsentiert. Inhaltlich richtete sich auch die Bildungskonferenz danach aus. Die drei im Bericht untersuchten Schwerpunktbereiche sind die „Grundschulen - Bedeutender Baustein in der Bildungsbiografie unserer Kinder“, „Fachkräftesicherung – Gemeinsame regionale Herausforderung Vieler“ sowie „Inklusion – Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung“. Zusätzlich wurde die Bedeutung der „Kommunalen Koordinierung“ in Hoyerswerda beschrieben und ein Blick von außen durch Statements des Staatssekretärs Herbert Wolff (Sächsisches Staatsministerium für Kultus), Michael Harig (Landrat des Landkreises Bautzen), Heiner Bernhard (Oberbürgermeister der Stadt Weinheim), Dr. Pia Gerber (Geschäftsführerin der Freudenberg Stiftung) sowie von Dr. Wilfried Kruse (Koordinator der Arbeitsgemeinschaft Weinheimer Initiative) ergänzt. Die Stadt Hoyerswerda, die Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister, die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. mit Unterstützung der Freudenberg Stiftung freuen sich Ihnen damit ausgewählte Bildungsbereiche unserer Bildungslandschaft, ihrer Strukturen und Standards im Zusammenhang mit den gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen zur Verfügung stellen zu können. Damit die Herausforderungen für die Zukunft erkannt und gemeinsam gemeistert werden können, soll der Bildungsbericht eine Hilfe sein und verwirklicht damit auch die wichtigen Bausteine von Transparenz sowie Information.

Eine ausführliche Beschreibung und Auswertung der Bildungskonferenz folgt im Newsletter 02/2014 der Bildungslandschaft Hoyerswerda.

Der Bildungsbericht 2013 ist auf der Stadthomepage unter Bildung und Downloads verfügbar. (Link: http://www.hoyerswerda.de/index.php?language=de&m=287&n=292)


22. Mai 2014

Hoyerswerdaer Bildungskonferenz „Gelingende Bildungsbiografien?! – Die Bildungslandschaft Hoyerswerda“

 

Am 22. Mai fand die zehnte Bildungskonferenz in Hoyerswerda unter dem thematischen Schwerpunkt „Gelingende Bildungsbiografien?! – Die Bildungslandschaft Hoyerswerda“ statt. Die Bedeutung und Stetigkeit der Konferenz spiegelte sich bereits anhand der gewonnen Redner für die Grußworte wider. Ein ausdrücklicher Dank gilt u.a. dem Staatssekretär Herrn Herbert Wolff (Sächsisches Staatsministerium für Kultus), Frau Dr. Dorothee Freudenberg, die Kuratoriumsvorsitzende der langjährigen als Kooperationspartner mit der Bildungslandschaft Hoyerswerda verbundenen Freudenberg Stiftung ist und Herrn Dr. Wilfried Kruse, dem Koordinator der Weinheimer Initiative, in der Hoyerswerda Mitglied ist und der Oberbürgermeister Stefan Skora einer der beiden Sprecher.

Die Bildungskonferenz konnte mit 90 Teilnehmer_Innen an die erfolgreichen Besucherzahlen der letzten Jahre anknüpfen und verstetigt damit den Prozess der Untersuchung und Darstellung der Bildungslandschaft vor Ort, die Vernetzung lokaler, landkreisweiter sowie überregionaler Ebenen von Bildungsakteuren, Vereinen, freien Trägern, der Politik- sowie Verwaltungsebenen und Kooperationspartnern.

Den inhaltlichen Mittelpunkt der diesjährigen Bildungskonferenz, welche von der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister in Ausführung der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. vorbereitet wurde und im Beruflichen Schulzentrum Konrad Zuse stattfand, bildete der dritte Hoyerswerdaer Bildungsbericht 2013 (Link: http://www.hoyerswerda.de/index.php?language=de&m=287&n=292), welcher die untersuchten Schwerpunktbereiche  „Grundschule – Ein Bedeutender Baustein in der Bildungsbiografie unserer Kinder“, „Fachkräftesicherung – Gemeinsame regionale Herausforderung Vieler“ sowie „Inklusion – Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung“ beleuchtete. Hierzu fanden drei Fachforen statt, in denen die Teilnehmer_Innen einen qualitativen fachlichen Input erhielten sowie in einem zweiten Teil konkrete Herausforderungen für die Bildungslandschaft in Hoyerswerda und dementsprechend im Landkreis Bautzen und Bundesland Sachsen herausarbeiteten. Eine ausführliche Darstellung hierzu wird im Newsletter 02/2014 im Bereich Bildung auf der Internetseite der Stadt Hoyerswerda veröffentlicht werden.  Damit stellt sowohl die Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister und die zyklische Durchführung der Bildungskonferenz sowie die Erarbeitung eines Bildungsberichts ein Herausstellungsmerkmal der Bildungslandschaft dar. Für die Realisierung dieses stetigen Prozesses gilt ein ausdrücklicher Dank der Freudenberg Stiftung und der engen sowie erfolgreichen Kooperation.


9. April 2014

Zeitzeugenfilmprojekt „Blickkontakt – Zeitzeugen berichten“

 

Die Arbeit gegen Rechtsextremismus erfordert eine fundierte Prävention, insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen. Das Verstehen der Ursachen und Auswirkungen des Nationalsozialismus und der durch das Hitlerregime verbreiteten Ideologie befähigt Jugendliche, heutiges rechtsextremes und neonazistisches Gedankengut zu erkennen und dem mit Zivilcourage zu begegnen.

Viele unserer Zeitzeugen kommen schon von Anfang an jedes Jahr im Januar nach Hoyerswerda, um mit den Projektschüler_innen ins Gespräch zu kommen. Naturgemäß handelt es sich dabei um Menschen von 80 Jahren und weitaus älter, und der Zeitpunkt, wo es keine Zeitzeugen mehr geben wird, rückt immer näher. Das Ergebnis des 2013 realisierten Projektes in Zusammenarbeit mit dem Christlichen Gymnasium Johanneum, dem Lessing-Gymnasium Hoyerswerda und der Kulturfabrik e.V., ist ein Film von Schüler_innen für Schüler_innen. Weiterführend können so Sensibilisierungs- und Multiplikatoreffekte der Leitziele erreicht werden, durch die am Projekt selbst eingebundenen Akteure sowie Schülerinnen und Schüler.

Die Nutzung des intergenerativen Prozesses sowie des begleitenden Austauschprozesses aller Beteiligten während der Produktion der Filme für eine möglichst attraktive, intensive und interessante Umsetzung für die zukünftige Zielgruppe von Betrachtern, ist eines der zentralen Anliegen und Projektideen.

Daher ist es wichtig, jetzt das Vermächtnis dieser Menschen zu dokumentieren und auch kommenden Schülergenerationen zugänglich zu machen. Dementsprechend soll einem Defizit in der Erinnerungskultur sowie innerhalb der Aufarbeitung von Geschichte vorgebeugt werden.

Das Ziel ist die Sicherung der Lebens- und Leidensgeschichte von Zeitzeugen des Nationalsozialismus der ersten Generation in einer möglichst persönlich und intensiven Umsetzung  zur Vermeidung eines Defizits kommender Schülergenerationen in der Erinnerungskultur und Aufarbeitung von Geschichte. Dies widerum impliziert eine nachhaltige und für kommende Schülergenerationen gewährleistete Möglichkeit der Auseinandersetzung sowie des Verstehens des nationalsozialistischen Gedankenguts oder auch der Diktatur Stalins in der Arbeit für Demokratie, Toleranz und Vielfalt sowie gegen Rechtsextremismus.

Direktlink: www.raa-hoyerswerda.de/index.php/projekte/blickkontakt

Die dabei entstandenen fünf einzelnen Filme mit ihrem jeweiligen thematischen Schwerpunkt können bei der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. für pädagogische Zwecke ausgeliehen werden.

Das Projekt wurde gefördert im Rahmen des Landesprogramms „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz“

           

Für weitere Informationen sowie eine Ausleihe stehen wir Ihnen sehr gern zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Jens Leschner und Sigrid Kastner

Tel.:  03571-416072

E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.


25.März 2014

Kultur- und Freizeitstreicher von Hoyerswerda


Das tapfere Schneiderlein der Gebrüder Grimm hatte nur „Sieben auf einen Streich“, aber die Kinder vom Hort „An der Lindenschule“ und „An der Elster“, die in der Rolle als Zeitungsredakteure_Innen viel Mut und Freude bewiesen und noch beweisen, haben bisher schon mindestens neunzehn „Streiche“ durch die Freizeit- und Kulturlandschaft von Hoyerswerda vollzogen. Erste und erfolgreiche Besuche wie im Zoo, der Stadtbibliothek, der Kinder- und Jugendfarm, des Jugendclubhaus Ossi, der Musikschule, der Lausitzhalle und zahlreiche mehr, fanden schon 2012 mit dem Hort an der Lindenschule, statt. Organisiert und ins Leben gerufen wurde das Angebot durch die Kulturfabrik Hoyerswerda; unterstützt durch die freie Mitarbeiterin Birgit Fleischer sowie umrahmt und begleitet durch ein schulbezogenes Projekt des Lessing-Gymnasiums. Ziel war und ist die Erstellung einer abwechslungsreichen und ansprechenden Broschüre für Kinder und Eltern der Stadt und Umgebung, um über tolle Freizeit- und Kulturangebote zu informieren. Wichtige und oftmals offene Fragen über Möglichkeiten, Ansprechpartner_Innen, Zeiten oder Kosten bestimmter Angebote sowie regelmäßiger Kursangebote konnten schon in der ersten Broschüre und vor allem durch die fleißige und durchdachte Recherche der Kinder beantwortet werden.

 

Da die erste Auflage, welche an alle Grundschüler der Stadt Hoyerswerda verteilt wurde und von großer Nachfrage begleitet war, haben sich 2013 schnell Nachwuchsredakteure_Innen gefunden. Mit dem Anschluss des Hortes „An der Elster“ gab es nun insgesamt zwanzig kleine und neugierige Redakteure_Innen. Erweitert wurde das Spektrum an Freizeitangeboten und somit vor allem der sportliche Bereich – natürlich ganz zum Spaß und zur Förderung der Aktivität der beteiligten Kinder. Damit die neue Broschüre einen Wiedererkennungswert erhält, waren alle Mitstreiter_Innen damit einverstanden, an der Vorgehensweise und dem damit verbundenen Erfolg nichts ändern zu wollen – unterstützt und finanziert wurde und wird das Projekt im Jahr 2013/2014 vom Programm „Ein Quadratkilometer Bildung“ in Hoyerswerda, von der RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V., der Kulturfabrik Hoyerswerda, dem Lessing-Gymnasium Hoyerswerda sowie dem Jugendclubhaus Ossi.

(Sandra Neuber/ Jugendclubhaus Ossi/ RAA Hoyerswerda/ Ostsachsen e.V.)

Der Kultur- und FreizeitWegweiser ist auf der Internetseite der Stadt Hoyerswerda unter Bildung und Downloads verfügbar.

 

Das Projekt wurde gefördert durch das Programm Ein Quadratkilometer Bildung Hoyerswerda


5. März 2014

Sensibilisierungsworkshop bei der Lausitzer Werkstätten gGmbH

 

Die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. hat in Folge der Eröffnung des Asylbewerberheims in Hoyerswerda einen Sensibilisierungsworkshop durchgeführt. Der Rahmen dieser Veranstaltung wurde mit dem Schwerpunkt Information und Aufklärung im Februar bei den Lausitzer Werkstätten durchgeführt. Ganz im Sinne der Hoyerswerdaer Strategie von Transparenz und stetiger Arbeit an der möglichst problemlosen Eingliederung der Asylbewerber_innen in unsere Stadt, wie dies auch im Bündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ täglich geschieht, soll Vorurteilen vorgebeugt und eventuellen Fragen nachgegangen werden, welche zwangsläufig aufkommen. Daher wurden im Workshop auch zunächst Fragen nach der Herkunft, speziellen Gegebenheiten anhand ausgewählter Herkunftsländer sowie eine kurze Einordnung in die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Ansprüche behandelt. Die Veranstaltung mit den Teilnehmer_innen war von einem regen Interesse, großer Aufgeschlossenheit und gegenseitigem Verständnis geprägt. Natürlich müssen auch wie in der täglichen Arbeit des Bündnisses die Probleme innerhalb und außerhalb eines Asylbewerberheims besprochen und behandelt werden. Dies ist durch das Engagement der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. im Bündnis durch praktische Erfahrungen entsprechend kompetent zu bearbeiten. Gerade in diesem sensiblen Bereich erarbeiten wir somit sehr individuelle Workshops, die in vorheriger Absprache an die Teilnehmer_innenstruktur und bereits existierende Fragestellungen angepasst werden.