mehrWERT MENSCHENRECHTE

 

Im Rahmen unseres Programms zur Menschenrechtsbildung wollen wir Wissen über die Menschenrechte vermitteln, ein Bewusstsein für die zentralen Werte unseres sozialen Zusammenlebens schaffen und dabei eigenständige Denk- und Handlungsprozesse in Gang setzen. Um Schüler/innen unsere Anliegen lebensweltbezogen zu vermitteln, bedienen wir uns spiel- und theaterpädagogischer Methoden. Ziele unserer Arbeit sind dabei eine Sensibilisierung für die Idee der Menschenrechte, die Vermittlung von Wissen über die Geschichte und den Schutz der Menschenrechte, die Aufklärung über mögliche Gründe für die Verletzung von Menschenrechten, die Herausbildung eines Bewusstsein bezüglich der eigenen Verantwortung sowie die Animierung zum eigenständigen Eintreten für die Menschenrechte.

 

Das Angebot richtet sich insbesondere an Grund- und weiterführende Schulen. Wir bieten die Gestaltung von Unterrichtseinheiten und Projekttagen zu den Themen Menschenrechte, Kinderrechte, Todesstrafe, Folter und Asyl an. Die Durchführung unserer Veranstaltungen bietet sich vor allem in den Fächern Ethik, Geschichte oder Gemeinschaftskunde an, ist aber auch in anderen Fächern denkbar. Unser Projekt fördert die Fähigkeit zu Empathie, Rollendistanz und Toleranz, zur kritischen Reflektion, zur Übernahme von Verantwortung, zur aktiven Auseinandersetzung mit menschenrechtlichen und gesellschaftspolitischen Themen, zum kreativen Denken und zur gewaltfreien Konfliktlösung.


Kontakt

Jens Leschner


 

03571-6079703

 

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Beispiel Sensibilisierungsworkshop zur Thematik "Asyl"

 

1.       Teil – Hinführung zum Thema

 

Ausgehend von einer Weltkarte wird zunächst eine Einordnung unseres Landes stattfinden. Anschließend findet eine Beschreibung/Charakterisierung unserer Lebensverhältnisse statt.

 

Im zweiten Teil werden anhand der Weltkarte andere Regionen/Länder der Erde erschlossen und ebenfalls mit Bildmaterial vorgestellt, in denen andere Lebensverhältnisse vorherrschen.

 

 

 

2.       Teil – Sensibilisierungsabschnitt

 

Im Mittelpunkt steht die Erläuterung der Frage „Wer sind die Menschen, welche Asyl (Schutz) suchen?“ um hierfür ein Verständnis sowie einen ersten Abbau von Vorurteilen zu erreichen.

 

 

3.       Zusammenführung der beiden vorherigen Teile zum Verständnis des Begriffs „Asyl“

 

Es soll der Zusammenhang vermittelt werden, dass Asylsuchende so lang in Deutschland bleiben dürfen, bis die Gründe für die Flucht aus ihrem Heimatland nicht mehr vorhanden sind und die Lebensverhältnisse eine Rückkehr ermöglichen.

 

 

 

Gerade in diesem sensiblen Bereich erarbeiten wir somit sehr individuelle Workshops, die in vorheriger Absprache an die Teilnehmer_innenstruktur und bereits existierende Fragestellungen angepasst werden.