26.07.2018

Begegnungscafé am 25.07.2018

 


 



20.07.2018

Einladung zum Begegnungscafé am 25.07.2018



 


 

21.06.2018

Dialogkonferenz von samo.fa in Hoyerswerda


Die 2. lokale Konferenz in Hoyerswerda fand unter dem Motto „Integration vor Ort im Dialog: Wie gelingt Alltagsbewältigung und Nachhaltigkeit in Hoyerswerda?“ am Weltflüchtlingstag von 13:30-17:00 Uhr wieder im Jugendclubhaus „OSSI“ statt. Sie brachte ca. 70 Personen aus unterschiedlichsten Bereichen zusammen. Neben kommunalen Vertreter*innen wie der Bürgermeister und der Geschäftsführer des AWO Kreisverband Lausitz e.V. , lobte Wilfried Kruse (wissenschaftlicher Begleiter des Projektes samo.fa) die Arbeit der Ehrenamtlichen und die gute Kooperation innerhalb der Stadt, er sprach allerdings auch über die Besonderheiten einer Kleinstadt wie Hoyerswerda, umgeben von anderen samo.fa-Partnerstädten wie Berlin, München oder Dortmund. Bemühungen um die Fortführung des Projektes wurden aufgezeigt und die Aktiven kamen ebenfalls zu Wort, als es um das Thema „Rechenschaftslegung“ ging. Neben den samo.fa-Ehrenamtlichen besuchten ca. 30 Geflüchtete (ohne Berücksichtigung der Kinder, für die eine tolle Kinderbetreuung mit Basteln, Filmschauen, Geschichtenvorlesen und Spielen organisiert wurde!) sowie Expert*innen aus unterschiedlichsten Bereichen, z.B. DaZ-Lehrerinnen, Kita-Leiterinnen, Mitarbeiterinnen des Landratsamtes, aber auch des Jobcenters und der Arbeitsagentur u.v.m. die Veranstaltung. Es fanden drei parallele Workshops statt, die sich den Themen „Eintritt ins Erwerbsleben“ und „Informationen für (werdende) Eltern“ widmeten. Nach kurzen, sprachlich einfach aufbereiteten Expert*inneninputs gab es Diskussionen beispielsweise über die Themen Wichtigkeit von Kita, Pflichten in der Schulzeit oder der Stellenwert von Ausbildung, um der gleichberechtigten Teilhabe von Geflüchteten im Alltag Rechnung zu tragen. Um auf die unterschiedlichen Workshops vorzubereiten, hat die Leiterin der pädagogischen Werkstatt aus dem Programm „Ein Quadratkilometer Bildung“ das sächsische Bildungssystem sowie einen mehrsprachigen Stadtplan für Kinder und Eltern allen Teilnehmer*innen vorgestellt. Dieser wurde am Ende der Veranstaltung den Gästen überreicht. 2017 fanden schon einmal mit Einsatz des Stadtplans Projekttage mit Grundschüler*innen zum Thema „Meine Stadt auf einen Blick“ statt, die samo.fa-Ehrenamtliche sowie die Lokalkoordinatorin aktiv mitgestalteten. In der Pause sowie in der Ankommensphase boten sich verschiedene Möglichkeiten des Austausches: Informationsstände, betreut durch Mitarbeiter*innen des Projektes „samo.fa“, des Bürgerbündnisses „Hoyerswerda hilft mit Herz“, des Ausländeramtes, der Verbraucherzentrale, der RAA, des Projektes „AkzepTANZ“ und ein Tisch mit allgemeinen Informationen haben zum gegenseitigen Austausch und zum Netzwerken angeregt. Der samo.fa-Film konnte ebenso angeschaut werden.


Fotos: Yousra Naddaf



 


 

13.06.2018

Interkulturelles Kinderfest

Gemeinsames Feiern überwindet die Unterschiede

 

Interkulturelles Kinderfest im Jugendklubhaus „Ossi“: Amani Alamarin bemalt Kamar mit bunten Farben.

FOTO: Katrin Demczenko

 

Hoyerswerda. Die Zusammenarbeit verschiedener Vereine hat in Hoyerswerda ein interkulturelles Fest ermöglicht.

Zu einem interkulturellen Kinder-, Jugend- und Familienfest haben sich am vergangenen Sonnabend im Jugendklubhaus „Ossi“ Familien und junge Menschen unterschiedlicher Herkunft getroffen. Den Nachmittag hatten Mitarbeiter der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Demokratie und Lebensperspektiven RAA Hoyerswerda/Ostsachsen und Helfer organisiert, denen Kulturbürgermeister Thomas Delling für ihre Mühe dankte.

Ob beim Bullriding, der Zirkusdisziplin Tellerdrehen oder anderen Geschicklichkeitsspielen - rasch waren dabei alle Unterschiede und Berührungsängste vergessen. Abdu aus Syrien erzählte, dass er beim Torwandschießen einmal getroffen hat. Nebenan flocht die Marokkanerin Naima El Houzi Mädchen und auch Frauen bunte Wollfäden ins Haar.

Die Hiphop-Kids, die erst seit einigen Monaten mit der Jugendklubhaus-Leiterin Franziska Grabowski trainieren, zeigten ihren ersten Auftritt und die Cheerleader „Red Tigers“ des Tanzclubs Schwarz-Gold bauten atemberaubende Pyramiden.

Ute Hempel von der Gruppe „Hoyerswerda hilft mit Herz“ war ebenfalls im JKH Ossi dabei und verschenkte an Kinder kleine Geschenke. Die Seniorin arbeitet ehrenamtlich mit Kindern im Asylbewerberheim in der Herrmann-Straße, bringt ihnen Deutsch, aber auch hier gültige Regeln und Normen bei. Sie findet es gut, dass die Vereine in der Stadt zusammenarbeiten, um dieses schöne Fest zu organisieren."


Dieser Artikel wurde uns freundlicherweise von der Redaktion der Lausitzer Rundschau, erschienen am 10.06.2018, sowie der freien Reporterin Frau Katrin Demczenko zur Verfügung gestellt.



 

22.05.2018

Bürgerbündnis von Hoyerswerda ausgezeichnet


Das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ durfte am 15. Mai aus den Händen von Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Dresden einen Preis für die Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ entgegen nehmen, der mit 1000 Euro datiert war.  
Insgesamt wurden bundesweit 77 Initiativen und Projekte geehrt, davon 13 aus Sachsen bzw. Sachsen-Anhalt.
Ministerpräsident Kretschmer begründete die Auszeichnung des Hoyerswerdaer Bündnisses  mit deren besonders hohen Engagement für die Unterstützung von Asylsuchenden und der gleichzeitigen Förderung von Toleranz und Völkerverständigung.

Stellvertretend für das Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ nahmen Bündnissprecher Pfarrer Jörg Michel und Frau Birgit Radeck als Bürgerbürokoordinatorin des Bündnisses  die Auszeichnung entgegen, seitens der Stadt nahm Kai Petschick, Beauftragter für Asyl und Integration, an der Auszeichnungsveranstaltung teil.  Begleitet wurden sie von Geflüchteten, die sich seit ihrer Ankunft in Hoyerswerda sehr aktiv in der Flüchtlingsarbeit einbringen.


Pfarrer Michel (3.v.r.), Frau Birgit Radeck( 2. v.r.) sowie  Herr Kai Petschick aus der Stadtverwaltung Hoyerswerda (3  v. l.) freuen sich gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfer*innen des Bündnisses gemeinsam über die Auszeichnung.


 



07.05.2018

Einladung zu unserem diesjährigen Kinder-, Jugend- und Familienfest

im und um das Jugendclubhaus OSSI


 

 


27.03.2018





 


 

14.02.2018

Veranstaltungsreihe "Bildungsakteure stärken" 2018


Am 5. März 2018 findet die erste in laufenden Veranstaltungsjahr Fortbildung im Rahmen der bereits zur festen Tradition gewordenen Veranstaltungsreihe "Bildungsakteure stärken" statt. Nachfolgende Themen werden in 6 Veranstaltungen über das ganze Jahr 2018 angeboten:

-Trauma und Traumafolgestörungen bei Menschen mit Fluchterfahrung

-Jeder zählt!-Informations- und Diskussionsrunde zum neuen Sächsischen Schulgesetz

-Armutslebenslagen und Präventionsansätze bei Kindern und Jugendlichen: Bildungs- und Teilhabemöglichkeiten in Kita, Jugendhilfe und Schule

-Kultursensibler Umgang mit Menschen aus der arabischen / islamischen Welt

-Belastung, Stress udn Burnout im Lehrer- und Erzieherberuf - Stressoren beherrschen statt beherrscht zu werden

-Was geht in Hoy? - Aktuelle Situation des illegalen Drogenkonsums und Tendenzen in unserer Region


Einzelne Inhalte entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Flyer. Dieser  steht unter www.hoyerswerda.de-Rubrik Stadtleben-Handlungskonzept Bildung im pdf-Format zum Download zur Verfügung.


 

 

 


 

 

06.11.2017

Gewinner des Sächsischen Förderpreises für Demokratie 2017

Quelle: Andreas Zick, RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. und RAA Sachsen e.V. in: Festakt zur Verleihung des Sächsischen Förderpreises für Demokratie 2017, S.16 f. Amadeu Antonio Stiftung, Berlin 2017.

 

 




12.02.2016

Gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept (GIHK) für Hoyerswerda


Im Frühjahr 2015 gab das Sächsische Staatsministerium des Innern die Richtlinie Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020 bekannt. Diese sieht eine Förderung von Bildung, zur sozialen Eingliederung und Integration in Beschäftigung von Menschen in sozial benachteiligten Stadtgebieten vor.

Die Erstellung eines gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) innerhalb dieser Richtlinie und die Umsetzung der darin enthaltenen niedrigschwelligen, informellen Vorhaben zur Förderung von Bildung, Beschäftigung und sozialer Eingliederung von sozial und am Arbeitsmarkt benachteiligter Menschen gehören unabhängig voneinander zum Fördergegenstand. Unter anderen fallen insbesondere Langzeitarbeitslose, Einkommensschwache sowie Migranten unter diese Zielgruppe. Die Stadt Hoyerswerda plant dahingehend Erstellung eines gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes, das sich speziell an die Gegebenheiten im Stadtgebiet anpasst. Daraus sollen konkrete Projekte entwickelt und verwirklicht werden können. Aus den Angebots- und Defizitanalysen der Problemlagen im Fördergebiet, das im Stadtgebiet die Neustadt von Hoyerswerda bis hin zur inneren Altstadt umfasst und bereits im Vorfeld als solches definiert wurde, ergeben sich für das Vorhaben mehrere Handlungsfelder. Diese orientieren sich an den Vorgaben der Richtlinie und benennen unter anderem

-informelle Kinder- und Jugendbildung,

-lebenslanges Lernen/Bürgerbildung sowie

-soziale Eingliederung/Integration in Beschäftigung.

Aus diesem Anlass sind Projektideen und Vorschläge, die sich auf die Bedarfe und Problemlagen innerhalb dieser Arbeitsbereiche im besagten Fördergebiet orientieren, gefragt. Der Aufruf richtet sich an alle Institutionen, Einrichtungen und Vereine der Stadt Hoyerswerda. Die Antragsvormulare dafür sind hier hinterlegt. Anschließend kann in einem offenen, transparenten und kooperativen Verfahren aufgrund der identifizierten Bedarfe und Problemlagen ein Grundkonzept erstellt werden, dessen Diskussions- und Abwägungsprozess unter Beteiligung des Stadtrates abgeschlossen sein muss. Die daraus resultierenden Projekte können über den gesamten Zeitraum bis zum Jahr 2020 mit einem Höchstsatz von 95 Prozent gefördert werden. Mit der Konzepterstellung ist RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. beauftragt.