13.05.2016

Newsletter 01/2016 der Bildungslandschaft Hoyerswerda erschienen

Der aktuelle Newsletter der Bildungslandschaft Hoyerswerda liegt in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2016 wieder online vor und wird zusätzlich aktuell in Papierform an Bildungseinrichtungen, Träger und Vereine verteilt. Inhaltlich werden u.a. das Gebietsbezogene integrierte Handlungskonzept (GIHK) im Rahmen der nachhaltigen sozialen Stadtentwicklung, der seit Ende letzten Jahres dem Oberbürgermeister zur Seite stehende Bildungsbeirat oder auch das Berufsorientierungsprojekt „on tour“ thematisiert. Natürlich wird auch das ehrenamtliche Bürgerbündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ und Neuigkeiten aus dem Bereich der Asyl- und Flüchtlingsarbeit in unserer Stadt Teil des Newsletters. Damit wird in regelmäßiger und transparenter Arbeitsweise wieder ein Ausschnitt aus unserer vielfaltigen sowie lebhaften Bildungslandschaft dargestellt.

Der Newsletter liegt in der Verantwortung der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister c/o RAA Hoyerswerda und ist unter Bildung und Downloads verfügbar.


 

02.05.2016

Unbeschwerte Begegnungen bei "Tag & Nacht für Toleranz"


Ein Zeichen für Demokratie und Toleranz zu setzen, ist die Grundidee der Initiative „Tag & Nacht für Toleranz“.

 

Die Veranstaltungen am 13. April für Vielfalt und gegen Fremdenfeindlichkeit sowie Rechtsextremismus werden jährlich von der Initiative Zivilcourage, dem Bündnis "Hoyerswerda hilft mit Herz", der Koordinierungsstelle Bildung und der Stadt Hoyerswerda koordiniert, die seit 2014 in unserer Stadt auch ohne einen bundesweiten Aufruf verwirklicht werden.

 

In diesem Rahmen fanden 13 Aktionen statt, die vom Lese- und Bastelnachmittag über gemeinsame Tanz-, Spiel- und Sportaktivitäten bis zu Workshops und Kinovorstellungen reichten. Um interkulturelle Kompetenz in allen Altersklassen zu vermitteln, wurden die Angebote altersgerecht und auf die jeweilige Zielgruppe ausgerichtet, gestaltet.

 

Alle Veranstaltungen baten Interessierten die besondere Möglichkeit einer Zusammenkunft mit Menschen verschiedener Kulturen und des Austausches in verschiedenen Sprachen. So bot der Jugendstadtrat im Schlosskeller allen Interessierten einen Austausch mit Menschen an, deren Muttersprache nicht die deutsche ist. Nicht, dass sie Deutsch nicht beherrschen, aber dabei wurde in diesem erkenntnisreichen Experiment der Frage nachgegangen, wie gut man sich versteht, wenn jeder in seiner Muttersprache spricht.

Eine weitere Möglichkeit bestand im Martin-Luther-King-Haus, wo ein syrischer Abend stattfand. Pfarrer Jörg Michel ging auf die Geschichte und Kultur des Landes ein und erläuterte die derzeitige Situation im Land. Zum Vortrag kamen weit über 50 Besucher, darunter viele Flüchtlinge aus den Asylbewerberheimen, die selbstgebackenen Kuchen mitbrachten.

Kinder konnten sich bei sich bei Sport und Spiel auch ohne eine sprachliche Kommunikation gut verständigen, denn dabei geht es einzig und allein um Spaß und gemeinsamen Teamgeist. In der Turnhalle der Grundschule Lindenschule konnten sich Schüler, aber auch andere Kinder gemeinsam austoben, währenddessen tranken begleitende Eltern nebenan Kaffee und kamen miteinander ins Gespräch. An den Besuch von Kindern aus dem Asylbewerberheim in der Thomas-Müntzer-Straße erinnert sich das Kinderhaus Lutki in Zeißig nun tagtäglich. Die Kinder und ihre Mütter brachten eine selbstgebastelte Sonne mit, die sich um eine Erde mit vielen Kinderfiguren in allen Hautfarben dreht. Die Botschaft heißt „Alle Kinder der Welt wollen friedlich miteinander leben und sich verstehen. Die Sonne möge immer für sie scheinen.“ Dieses besondere Geschenk wird nun im Spielzimmer an einen gemeinsam erlebten Vormittag erinnern. Danach verbrachten die Gäste eine vergnügte Stunde im Erlebnishof Kasper.

Besonders die junge Zielgruppe hat sich über diese Art Veranstaltungen an diesem Tag gefreut und viele der Kinder wünschen sich ein baldiges Wiedersehen mit den neu gewonnenen Spielkameraden.


Ein herzliches Dankeschön gilt all den Menschen und Organisatoren, die sich nicht nur an diesem Tag, sondern stets der Herausforderung stellen, das Zusammenleben von Menschen in unserer Stadt schöner und harmonischer zu gestalten.




12.02.2016

Tag und Nacht für Demokratie und Toleranz am 13. April 2016

 

Auch im Jahr 2016 wollen wir in Hoyerswerda „Tag und Nacht für Demokratie und Toleranz“ gestalten und diese Aktion weiterhin auch ohne einen bundesweiten Aufruf verwirklichen. Die Initiative Zivilcourage und die Koordinierungsstelle Bildung  beim Oberbürgermeister möchten als Impulsgeber dazu aufrufen am 13. April 2016 gemeinsam in Hoyerswerda ein deutliches Signal für Demokratie, Toleranz und Vielfalt zu setzen. Durch facettenreiche 12 Veranstaltungen und Aktionen vor Ort soll das Thema für die lokale und regionale Wahrnehmung sorgen. Durch möglichst viele dezentrale Projekte können wir gemeinsam ein Zeichen für Toleranz und gegen Rechtsextremismus setzen. Die Aktionsformen können hierbei sehr vielfältig sein. Sie reichen von Ausstellungen, Lesungen, Musik-, Film-, Theater- und Tanzveranstaltungen über Diskussionen, Workshops, Sportveranstaltungen, Projektpräsentationen und Festen bis zu Gottesdiensten und Friedensgebeten.

Den vollständigen Flyer mit kurzen Informationen zu allen Veranstaltungen finden Sie auf der Internetseite der Stadt Hoyerswerda und Bildung>Downloads und direkt hier.




12.02.2016

Veranstaltungsreihe geht in die 6. Runde

 

 

Die Vortragsreihe „Bildungsakteure stärken“, welche den Beteiligten der Bildungslandschaft sowie allen Interessierten die Möglichkeit bietet, aus einem breitgefächerten Spektrum neue Informationen und bildungsrelevante Inputs zu gewinnen, startet im März 2016 bereits in die 6. Runde.

Die in enger Zusammenarbeit zwischen dem Bildungswerk für Kommunalpolitik Sachsen e.V., der Volkshochschule Hoyerswerda sowie der Zuse-Akademie mit der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister in Trägerschaft der RAA Hoyerswerda/Ostsachen organisierte Vortragsreihe deckt in 6 Veranstaltungen jährlich verschiedene Themengebiete ab.

So hat die Veranstaltungsreihe Ihren Auftakt mit dem Thema „Elternarbeit in Kita, Grundschule und Schule“ am 10. März 2016 in der Volkshochschule Hoyerswerda. Die Gestaltung der gemeinsamen Verantwortung gegenüber unseren Kindern in der Erziehungsarbeit von Eltern und pädagogischen Fachkräften bildet den Mittelpunkt dieser Veranstaltung, die von Dipl. Sozial-Pädagogin Jacqueline Hofmann aus Chemnitz durchgeführt wird. Hierin sollen für den Weg von der Kita über die Grundschule bis zu den weiterführenden Schulen Möglichkeiten einer Symbiose von Elternarbeit und pädagogischer Verantwortung gefunden werden. Diese Notwendigkeit gegenüber unseren Kindern  erfordert auch ein gegenseitiges Verständnis und klare Differenzierungen. So soll u.a. wahrgenommenen Defiziten nachgegangen, positive Beispielen beleuchtet, Ansätze diskutiert  sowie Möglichkeiten und Grenzen veranschaulicht und konkrete Erfahrungen und Arbeitshilfen vermittelt werden.

 Diese Vorträge folgen:

- 24. Mai 2016 „Stärkung der psychischen Widerstandskraft – Belastungen und Herausforderungen besser bewältigen“,

- 14. Juni 2016, „ Fremde in unserer Stadt“,

- 23. August 2016, „ Was für ein Kauderwelsch! - Sprachauffälligkeiten im Kindesalter“,

- 20. September 2016, „Soziale Netzwerke - Sinn oder Unsinn?“,

- 08. November 2016, „Kinder mit traumatischen Erfahrungen pädagogisch unterstützen“.

Den kompletten Fyer finden Sie hier.

Die Vorträge finden jeweils in der Zeit von 17.00 bis 19.00 Uhr in den Räumlichkeiten der Volkshochschule Hoyerswerda statt, mit Ausnahme der letzten Veranstaltung-  diese wird in der Zuse-Akademie Hoyerswerda durchgeführt.

Anmeldungen werden bis 14 Tage vor der jeweiligen Veranstaltung angenommen.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf aufschlussreiche Vorträge sowie zahlreiche Interessenten.


 

 

12.02.2016

Gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept (GIHK) für Hoyerswerda


Im Frühjahr 2015 gab das Sächsische Staatsministerium des Innern die Richtlinie Nachhaltige soziale Stadtentwicklung ESF 2014-2020 bekannt. Diese sieht eine Förderung von Bildung, zur sozialen Eingliederung und Integration in Beschäftigung von Menschen in sozial benachteiligten Stadtgebieten vor.

Die Erstellung eines gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes (GIHK) innerhalb dieser Richtlinie und die Umsetzung der darin enthaltenen niedrigschwelligen, informellen Vorhaben zur Förderung von Bildung, Beschäftigung und sozialer Eingliederung von sozial und am Arbeitsmarkt benachteiligter Menschen gehören unabhängig voneinander zum Fördergegenstand. Unter anderen fallen insbesondere Langzeitarbeitslose, Einkommensschwache sowie Migranten unter diese Zielgruppe. Die Stadt Hoyerswerda plant dahingehend Erstellung eines gebietsbezogenen integrierten Handlungskonzeptes, das sich speziell an die Gegebenheiten im Stadtgebiet anpasst. Daraus sollen konkrete Projekte entwickelt und verwirklicht werden können. Aus den Angebots- und Defizitanalysen der Problemlagen im Fördergebiet, das im Stadtgebiet die Neustadt von Hoyerswerda bis hin zur inneren Altstadt umfasst und bereits im Vorfeld als solches definiert wurde, ergeben sich für das Vorhaben mehrere Handlungsfelder. Diese orientieren sich an den Vorgaben der Richtlinie und benennen unter anderem

-informelle Kinder- und Jugendbildung,

-lebenslanges Lernen/Bürgerbildung sowie

-soziale Eingliederung/Integration in Beschäftigung.

Aus diesem Anlass sind Projektideen und Vorschläge, die sich auf die Bedarfe und Problemlagen innerhalb dieser Arbeitsbereiche im besagten Fördergebiet orientieren, gefragt. Der Aufruf richtet sich an alle Institutionen, Einrichtungen und Vereine der Stadt Hoyerswerda. Die Antragsvormulare dafür sind hier hinterlegt. Anschließend kann in einem offenen, transparenten und kooperativen Verfahren aufgrund der identifizierten Bedarfe und Problemlagen ein Grundkonzept erstellt werden, dessen Diskussions- und Abwägungsprozess unter Beteiligung des Stadtrates abgeschlossen sein muss. Die daraus resultierenden Projekte können über den gesamten Zeitraum bis zum Jahr 2020 mit einem Höchstsatz von 95 Prozent gefördert werden. Mit der Konzepterstellung ist RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. beauftragt.


 

04.12.2015

Bildungstour der 4. Klassen in Hoyerswerda


Am 17. und 19. November war es für die 171 Schüler der 4. Klassen wieder einmal so weit: raus aus der heimischen Grundschule und auf zu einer Oberschule bzw. einem Gymnasium.

Am Ende der Grundschulzeit ist für Schüler/innen und ihre Eltern eine wichtige Entscheidung für den weiteren Bildungsweg zu treffen. Um diese zu erleichtern, entstand in enger Kooperation zwischen der Koordinierungsstelle Bildung beim Oberbürgermeister in Trägerschaft der RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. und allen Schulen der Stadt ein Etappenplan, um Transparenz und somit bessere Vergleichbarkeit zwischen den einzelnen Schulen und Schularten zu ermöglichen.

Das Ziel bei der Umsetzung des Handlungskonzeptes Bildung der Stadt Hoyerswerda ist es bessere Übergänge zu schaffen bzw. diese individuell im Rahmen der lokalen und kommunalen Verantwortung für eine stetige Weiterentwicklung und Qualitätsverbesserung der Bildungslandschaft in der Stadt Hoyerswerda zu fördern.

Im ersten Schritt gilt es Eltern und Grundschüler/innen umfassend zu informieren. Dazu organisieren vorerst 2 Grundschulen im städtischen Gebiet (Lindenschule und GS "An der Elster") einen gemeinsamen Elternabend der 3. Klassen. Dort werden die weiterführenden Schulen (Oberschulen und Gymnasien sowie das Berufliche Schulzentrum "Konrad Zuse") vorgestellt. An den extra dafür aufgebauten Ständen können sich Eltern und Schüler/innen  anschließend ausführlich informieren.  

Im zweiten Schritt besuchen die Grundschüler/innen innerhalb der zweitägigen Bildungstour Oberschulen bzw. Gymnasien im Stadtgebiet. In den zeitlich begrenzten und nah beieinander liegenden Räumen ist eine effektive Entscheidungsfindung, aber auch die terminliche Entlastung der Schulen verwirklicht.

Dritte Etappe bilden die Tage der offenen Tür an den weiterführenden Schulen, die Termine dafür werden im Zusammenhang mit der Bildungstour und einem extra von der Koordinierungsstelle Bildung entworfenen Flyer den Schülern ausgehändigt, so dass frühzeitig abgestimmte Termine zur Verfügung stehen.

Im zweiten Schulhalbjahr wird die individuelle Bildungsempfehlung für Schüler/innen angefertigt. Die letzte Etappe ist somit vor dem unmittelbaren Schritt in den weiteren Bildungsweg abgeschlossen.


 

15.10.2015

7. Studieninformationstag am 10.11.2015



Am 10.11.2015 von 10.00 bis 14.30 Uhr verwandelt sich das Berufliche Schulzentrum "Konrad-Zuse" in Hoyerswerda zu einem Universitäts- und Hochschulcampus. Zahlreiche Vertreter der Unis, Hoch- bzw. Fachhochschulen sowie weiteren Institutionen wie Bundeswehr oder Bundesagentur für Arbeit stehen für alle Gymnasiasten ab der Klassenstufe 10 beratend bei der Wahl der Hochschule oder Fachrichtung zur Seite, geben allgemeine Informationen und beantworten Fragen.

Für alle Interessierten stehen an diesem Tag zahlreiche Vorträge über Studienmöglichkeiten oder einzelne Studiengänge offen, zum Zusatzthema "Ursprung des Computers" wird Prof. Dr. Ing. habil. Horst Konrad Zuse in der Aula des Beruflichen Schulzentrums einen Referat halten.

Weitere Informationen zum 7. Studieninformationstag sind bei der Schüleragentur zur beruflichen Frühorientierung zu erfahren.


 


15.10.2015

Das war Interkulturelle Woche 2015




Zum 40. Mal fand vom Sonntag, den 27. September bis zum 4. Oktober die bundesweite Interkulturelle Woche statt.

Unter dem Motto: “Wšelakorosć město jednorosće. Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt“ wurde die Interkulturelle Woche des Landkreises Bautzen bereits am 25. September um 16 Uhr zum 6. Mal eröffnet.

Anna Pietak- Malinowska, die Ausländer- und Integrationsbeauftragte des Landkreises Bautzen lud alle zum Mitmachen “unabhängig von deren Herkunft, Hautfarbe oder Sprachkenntnissen“ im Rahmen der Veranstaltungen in und um Bischofswerda sowie Bautzen, Kamenz und Hoyerswerda ein.

RAA Hoyerswerda/Sachsen e.V. wirkte aktiv bei dem Vorhaben mit und initiierte in verschiedenen Kooperationen Veranstaltungen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfanden. Am 23. September wurde im Christlichen Gymnasium Johanneum in Hoyerswerda in Zusammenarbeit mit VVN-BdA Stadtverband und der Stadtverwaltung Hoyerswerda eine Ausstellung zum KZ- Außenlager Kamenz-Herrental eröffnet, die bis zum 9. Oktober dort zu sehen war. Eine weitere Ausstellung, die in Mitarbeit von Lausitz Center in Hoyerswerda, Initiative Zivilcourage und dem Bündnis „Hoyerswerda hilft mit Herz“ entstanden ist, konnte unter dem Namen „Zugezogen“ am 28. September präsentiert werden. Es ist gerade die Stadt Hoyerswerda, die in den 50er Jahren durch große Zuwanderung erst rasant wuchs und sich veränderte und nun ebenfalls rasant jedes Jahr an Bevölkerung verliert. Eine Zuwanderung ist hier wichtiger denn je. Die 15 „zugezogenen“ Personen, die auf den ausgestellten Fotos zu sehen sind, stellen einen kleinen Teil der bereits vor einigen Jahren oder erst vor kurzem aus verschiedenen Gründen nach Hoyerswerda gezogenen bzw. geflüchteten Menschen dar. Viele von ihnen leben und arbeiten hier und wirken im Stadtleben mit. Somit gehören sie unumstritten zu Hoyerswerda. Bis 3. Oktober konnte die Ausstellung im Lausitz-Center besichtigt werden, anschließend werden die Fotos in der Kulturfabrik in der Braugasse 1 in Hoyerswerda ausgestellt.

Das Jugendclubhaus Ossi wurde in Zusammenarbeit mit der neuen Bühne Senftenberg am 29. September zum Ort des Geschehens für 8-Klässler der Oberschule „Am Planetarium“, an dem ein Krieg ausbrach. Unter dem Titel „Krieg. Stell dir vor er wäre hier“ wurde den Schülern ein Gedankenexperiment nach dem gleichnamigen Buch von Janne Teller präsentiert, das bereits im Jahr 2011 erschienen ist und aktueller denn je ist. Demnach bricht in Europa Krieg aus und alle, die können, fliehen in den nahen Osten…Eindrucksvoll wurde den Schüler die Realität, der die Flüchtlinge ausgesetzt sind, vermittelt und vor Augen geführt.


 


24. September 2015

Interkulturelle Woche 2015 in Hoyerswerda


Die bundesweite Interkulturelle Woche ist ein fester Bestandteil des Landkreises Bautzen und der Stadt Hoyerswerda. Die vielfältige Bandbreite der Akteure spiegelt ebenso die unterschiedlichen Facetten unserer demokratischen Akteure, wie auch deren unterschiedliche Zielgruppen, von Kindern über junge Erwachsene bis hin zu Erwachsenen und der älteren Bürgerschaft, wieder.

Unter dem Motto »Vielfalt – Das Beste gegen Einfalt» beteiligt sich Hoyerswerda mit 24 Aktionen. Diese werden wieder ein starkes Zeichen unserer Stadt für Demokratie, Vielfalt, Toleranz und eine interkulturelle Offenheit setzen. Im Kontext der Interkulturellen Woche 2015 soll den aktuellen Herausforderungen der Asylpolitik im Landkreis eine Möglichkeit des gemeinsamen Austauschs und der Begegnung mit Asylbewerber_innen und Unterstützer_innen gegeben werden.

In enger Zusammenarbeit der Vereine Kulturfabrik e.V. und RAA Hoyerswerda / Ostsachsen e.V. sowie dem HOYERSWERDAER TAGEBLATT und der Lausitzer Rundschau Hoyerswerda entstand in Kooperation mit dem Lausitz-Center Hoyerswerda der Initiative Zivilcourage und dem Bürgerbündnis Hoyerswerda hilft mit Herz die Ausstellung „Zugezogen“. Diese wird am 28.09.2015 um 17.00 Uhr im Lausitz-Center Hoyerswerda eröffnet. „Auf großflächigen Fotos werden Bewohner von Hoyerswerda porträtiert, die vor vielen Jahrzehnten, vor einigen Jahren oder erst vor Kurzem aus der Fremde in diese Stadt kamen. Die Ausstellung will zeigen, dass diese „Zugezogenen“ das Leben in Hoyerswerda durch ihr Mittun entscheidend mitgeprägt haben und noch heute mitgestalten. Es sind Bürger, die aus allen Teilen Deutschlands hierher kamen, aber auch Ausländer, die in der Stadt leben und arbeiten.“ (Catrin Würz)

Alle Informationen zu den weiteren Veranstaltungen finden Sie hier auf dem Flyer der IKW 2015.

Einen Überblick aller Veranstaltungen im Landkreis finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Bautzen unter dem Suchbegriff Interkulturelle Woche.


 

14.08.2015

2.000,- Euro für`s Ossi


Am 14. August 2015 wurde im Lauitz-Center Hoyerswerda eine Spende des C&A-Warenhauses in Höhe von 2.000,00 Euro an die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. als Träger des Jugendclubhauses Ossi übergeben.

Das Jugendclubhaus Ossi ist seit mehr als 40 Jahren fest im öffentlichen Leben von Hoyerswerda verankert. Es ist eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche und somit eine der wichtigsten Freizeit-Anlaufstellen in der Stadt. Zur Übergabe des Checks kam Sandra Neuber vom Ossi in Begleitung von zwei Tänzern der Breakdancegruppe "Flying Breakers" und Musiker Ray Maddox sowie Eric Lyricz. Sie freuten sich besonders über die Spende, denn diese ist für die Anschaffung der PVC-Matten und eine neue Musikanlage angedacht.